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Vorbezug der Altersrente

Der Vorbezug der Altersrente ist nur um ganze Jahre möglich. Der Vorbezug unterscheidet sich je nach Geburtsdatum und Geschlecht des Versicherten.

Die Rentenleistungen werden bei einem Vorbezug um einen prozentualen Ansatz gekürzt. Die Kürzung errechnet sich auf sämtlichen vorbezogenen Leistungen. Somit kann die Kürzung erst nach Ende des Vorbezugs definitiv berechnet werden.

Frauen und Männer haben die Möglichkeit, die Rente um ein oder zwei Jahre früher zu beziehen. Der Kürzungssatz beträgt pro Vorbezugsjahr 6.8 Prozent.

Ein Vorbezug kann nicht rückwirkend geltend gemacht werden. Die Anmeldung muss im voraus stattfinden. Während des Vorbezugs darf weiterhin eine Erwerbstätigkeit ausgeführt werden.

Die Beitragspflicht erlischt auch bei einem Rentenvorbezug erst mit dem Erreichen des ordentlichen Rentenalters. Allenfalls sind Beiträge als Nichterwerbstätige zu entrichten.

Aufschub der Altersrente

Die Rente kann um mindestens ein Jahr und maximal fünf Jahre aufgeschoben werden. Dabei wird ein Zuschlag zur Rente von 5.2 % (bei einem Jahr) bis 31.5 % (bei 5 Jahren) gewährt.

Formulare

Anmeldung für eine Altersrente (E-Formular)

Merkblätter

2.03 - Beiträge der Nichterwebstätigen an die AHV, die IV und die EO3.04 - Flexibles Rentenalter

 

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