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Berechnungselemente

Die AHV-Renten basieren einerseits auf der Beitragsdauer, andererseits auf der Höhe der Erwerbseinkommen. Zudem werden allfällige Erziehungs- und Betreuungsgutschriften angerechnet. Dabei handelt es sich um fiktive Einkommen, das heisst Einkommen für die nie Beiträge entrichtet wurden. Die Gutschrift wird schlussendlich mit den Erwerbseinkommen addiert und kann so zu einem besseren Rentenbetrag verhelfen.

Beitragsdauer und Bestimmung der Rentenskala

Die AHV kennt Voll- und Teilrenten. Anspruch auf eine Vollrente haben nur Personen, die vom 20. Altersjahr bis zum Eintritt des Versicherungsfalls eine volle Beitragsdauer aufweisen können. Personen mit einer unvollständigen Beitragsdauer erhalten eine entsprechende Teilrente. Die Rentenhöhe richtet sich innerhalb der entsprechenden Rentenskala nach dem massgebendem Jahreseinkommen.

Erziehungsgutschriften

Erziehungsgutschriften dienen dazu, eventuelle Einkommenseinbussen auszugleichen, die aufgrund der Kindererziehung entstanden sind. Erziehungsgutschriften werden für diejenigen Jahre angerechnet, während welchen die renten­berechtigte Person versichert war und Kinder unter 16 Jahren hatte. Dabei müssen die Eltern weder ganz noch teilweise auf die Ausübung einer Erwerbstätigkeit verzichtet haben.

Betreuungsgutschriften

Diese Gutschriften sind wie die Erziehungsgutschriften keine direkten Geldleistungen, sondern Zuschläge zum Erwerbseinkommen, die jedoch im Individuellen Konto vermerkt werden. Wer pflegebedürftige Verwandte betreut, hat Anspruch auf Betreuungsgutschriften. Diese müssen jedoch - im Gegensatz zu den Erziehungsgutschriften -  jährlich bei der zuständigen kantonalen Ausgleichskasse geltend gemacht werden. Vom Anspruch ausgenommen sind allerdings jene Jahre, in welchen Erziehungsgutschriften angerechnet werden können.

Massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen

Das durchschnittliche Jahreseinkommen setzt sich aus den Erwerbseinkommen zusammen, die während der massgebenden Beitragszeit erzielt wurden. Die massgebende Beitragszeit beginnt am 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahrs und endet am 31. Dezember des vorangehenden Jahres, in welchem der Versicherungsfall eintritt. Allfällige Einkommen aus Jugendjahren werden nur dann angerechnet, wenn Versicherungslücken ausgeglichen werden müssen.

Die Erwerbseinkommen können aus Jahren mit tieferem Lohnniveau stammen. Deshalb werden die Einkommen mit einem Aufwertungsfaktor gemäss der durchschnittlichen Lohn- und Preisentwicklung hoch gerechnet. Anschliessend wird die Einkommenssumme durch die Beitragsdauer geteilt, woraus der Einkommensdurchschnitt resultiert.

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Merkblätter

3.01 - Altersrenten und Hilflosenentschädigungen der AHV3.03 - Hinterlassenenrenten der AHV

 

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